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Unsere Zwergpinscher
Ein paar Worte zum Zwergpinscher:
Der Zwergpinscher ist häufig auch bekannt unter dem Namen Zwergrehpinscher, oder auch nur Rehpinscher. Der Name Rehpinscher kommt von der Rehfarbe, dem heutigen roten Zwergpinscher, dazu gibt es noch den Schwarzen Zwergpinscher mit den roten Abzeichen (Brand).
Eigentlich ist der Name der Rasse aber eher geprägt durch das Wort Pinscher, aus dem Englischen von "to pinch" (kneifen oder zwicken), denn im Ursprung war die Rasse dazu gezüchtet das sie die kleinen Nagetiere bekämpfen und in einem erträglichen Rahmen halten. Sie sind ausgesprochen kluge und unerschrockene Ratten- und Mäusefänger, was sie bis heute immer noch damit beweisen das sie ihre Nasen bis zum Anschlag in alle Mäuselöcher stecken die sie finden können.
Auch das unerschrockene haben sie bis heute nicht verloren, ich habe es schon miterleben können wie gerade Rüden dieser Rasse sich mit viel größeren Hunden angelegt haben. Ein wenig Größtenwahnsinn ist also angeboren, aber gut zu händeln.
Auch wenn sie rein optisch häufig sehr zerbrechlich wirken sind sie schon "echte" Hunde, die alle Bedürfnisse haben die auch ein großer Hund hat. Sie wollen Beschäftigung,Auslauf, und ganz viel Liebe.
Ich persönlich lehne es absolut ab einen Hund egal welcher Rasse auf ein Katzenklo zu schicken, denn wie der Name schon sagt, es handelt sich um ein Katzenklo, nicht um ein Hundeklo. Niemand der meine beiden Zwerge jemals hier über unser Feld hat laufen sehen wird auf die Idee kommen sie auf ein Katzenklo zu schicken.
In meinen Augen ist so ein kleiner Hund durchaus ernst zu nehmen, und ausgewachsen kann er durchaus als Wander-, Jogging- und Fahrradbegleiter dienen.
Auch wenn in vielen Rassestandards steht das der Zwergpinscher äußerst leicht zu erziehen ist, sehe ich das ein wenig mit gemischten Gefühlen. Nachdem ich schon meine anderen Hunde soweit erzogen habe das ist sagen kann sie sind "alltagstauglich", denke ich das auch ein so kleiner Zwerg eine konsequente, ruhige und feinfühlige Erziehung braucht, damit er kein Kläffer oder Wadenbeißer wird. 
Auch eine Welpenschule, Welpenspiele oder auch Agility kann man mit einem solchen Hündchen machen. Sie sind aufmerksam, sehr schnell, agil und robust. Nur vor zu starker Kälte sollte man sie schützen, denn sie mögen es lieber warm und kuschelig ohne langweilige Stubenhocker zu sein.
Zusätzlich dazu möchte ich zu dieser Rasse sagen, die ca. 25-32cm groß ist, bei einem Gewicht von 3-5kg, das sie durchaus imstande sind zu laufen, sie haben Beine und müssen daher nicht immer getragen werden wie "Tinker Bell" von Paris Hilton.
Zur Fellpflege braucht man eigentlich nicht viel zu sagen, denn die Politur mit einem Mikrofasertuch reicht vollkommen aus.
Einen Garten mögen die Pinscherzwerge gerne, da sie gerne sonnen und bewachen, aber auch eine Wohnung ist bei diesem kleinen Begleithund ausreichend, wenn er ausreichende Beschäftigung hat.
Im allgemeinen sind Zwergpinscher sehr an "ihre" Menschen gebunden, eher mißtrauisch gegenüber Fremden und absolut unbestechlich und wahnsinnig verschmust, genau das trifft auch auf meine Hündin Emma zu, Tristan dagegen ist der absolute Pausenclown, der es immer wieder schafft die Menschen mit seiner Unbefangenheit und dem Schalk im Nacken zum Lachen zu bringen.
Gott sein Dank ist der Zwergpinscher in Mitteleuropa noch kein Modehund geworden, deswegen ist die Rasse noch wenig von den klassischen Erbkrankheiten betroffen.
Vorsicht gebietet allerdings der Kauf im Ausland, bei sogenannten Hundehändlern, die man häufig gar nicht als solche erkennt. Hier wird der Zwergpinscher immer noch kleiner, zarter, leichter gezüchtet, dabei bleibt allerdings die Gesundheit auf der Strecke, denn der extreme Zwergenwuchs zieht häufig schlimme Krankheiten mit sich.
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